Karriere

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Herr Kocapinar, kann man bei Venti Karriere machen?
Ich kann jetzt natürlich nur für mich sprechen, aber wenn man will, kann man hier viel erreichen. 

Was haben Sie bislang erreicht? 
Also da muss ich vorn anfangen. Ich bin mit 16 Jahren zur Venti gekommen, um eine Ausbildung zum Anlagenmechaniker zu machen. Meine Ausbildung habe ich erfolgreich abgeschlossen, so dass die Venti auf mich zukam und mir den Vorschlag zur Weiterbildung unterbreitet hat. Das habe ich dann auch gemacht und bin heute Maschinenbautechniker.

Venti Oelde hat Ihr Potenzial erkannt?
Ja, genau so ist es. Ich habe es der Venti aber auch leicht gemacht (lacht).

In wie weit leicht gemacht?
Nun ja, man bekommt natürlich nichts geschenkt. Man muss sich engagieren, man muss wollen. Die Venti gibt dir die Chance und was du daraus machst, liegt bei dir selbst. 

Aber ist das mit dem Engagement nicht immer so? Was war in Ihrer Ausbildung anders oder besonders?
Ich weiß von Auszubildenden in anderen Betrieben, die nahezu die gesamten dreieinhalb Jahre in der Lehrwerkstatt zugebracht haben. Bei der Venti lernst du die Grundfertigkeiten in den ersten 6 Monaten in der Lehrwerkstatt, aber im Anschluss arbeitest du in den verschiedenen Fertigungsabteilungen mit. Da bist du ganz nah dran und kannst dir von den erfahrenen Kollegen unglaublich viel abschauen. Ich habe dann erste kleinere Arbeiten übertragen bekommen und als man gemerkt hat, dass ich es kann, hat man mir mehr anvertraut. Man übernimmt also bereits in der Ausbildung Verantwortung. Das ist anstrengender, aber wenn man sich ordentlich reinhängt, kann man hier zeigen, was man kann. Und das wird belohnt. 

Verstehe. Und die Belohnung war die Techniker-Weiterbildung? 
Ja, das waren dann nochmal vier Jahre Weiterbildung. Zwei Jahre war ich erst parallel im Laufradbau, dann habe ich die Chance erhalten, ins Technikum zu wechseln.

Und da sind Sie auch heute beschäftigt?
Ja, da bin ich jetzt seit einigen Jahren.

Was machen Sie dort, hört sich spannend an?
Das ist es auch. Den größten Anteil unserer Arbeit machen Forschung und Entwicklung aus. Und das ist tatsächlich richtig spannend. Wir führen lufttechnische Messungen durch, Reststaub-, Schwingungs- und Emissionsmessungen. Aber auch Probeläufe von Großventilatoren gehören zu unserem Arbeitsbereich.

Die laufen bei Ihnen Probe? Auch die gewaltig Großen?
Klar. Gerade die Groß- und Spezialventilatoren müssen abgenommen werden, damit wir und unsere Kunden sicher gehen, dass die Anlage später einwandfrei funktioniert. Alle Parameter werden bei uns sorgfältig geprüft.

Und Sie dokumentieren es dann für die Kunden?
Ja, meine Kollegen und ich verfassen natürlich eine detailreiche Dokumentation. Doch oft sind die Kunden zur Abnahme auch vor Ort in Oelde mit dabei. So einen Ventilator mal im Probebetrieb bei voller Leistung zu sehen, ist nämlich schon beeindruckend. 

Das bedeutet, Sie und Ihre Kollegen haben auch Kundenkontakt? 
Ja, natürlich. Zu technischen Werten und Ergebnissen können wir am ehesten Auskunft erteilen.

Sie sind auch ein kommunikativer Typ.
Ich bin immer gern unter Menschen und habe eigentlich keine Berührungsängste. Vor Kurzem hatten wir einen Kunden aus der Türkei zu Besuch und da ich die Sprache beherrsche, habe ich ihn am Flughafen abgeholt. Als wir in Oelde ankamen, waren wir bereits per du. Mein Chef konnte es kaum glauben.

Sie haben sich mit persönlichem Einsatz nach vorn gearbeitet. Können Sie trotzdem im Team spielen?
Absolut. Das meiste im Bereich Forschung und Entwicklung geschieht im Team. Wir haben einen ständigen kreativen Gedankenaustausch. Auf unserem Whiteboard im Technikum notieren wir fortlaufend neue Ideen. Und jeder, der Gedanken dazu hat, ergänzt diese oder ändert auch mal die Richtung. Das ist ein wirklich tolles Miteinander. Und das muss auch so sein, weil ich nach meiner Auffassung im Technikum noch ganz am Anfang stehe. Zum einen gibt es noch unglaublich viel zu lernen, zum anderen ebensoviel zu entdecken. Ein wirklich spannender Job. 

Klingt, als hätten Sie Ihren Traumjob gefunden?
Kennen Sie Lego-Technik? Davon war ich als Kind bereits fasziniert und habe immer neue Dinge ausgetüftelt. Heute ist natürlich alles viel größer, doch die Neugier und die Freude sind noch da.   

Selbst wenn Ihnen Ihr Job Freude bereitet, gibt es doch sicher einen Freizeitausgleich? 
Klar, Fitness und Fußball. Eigentlich 99% Fußball. Ich spiele seit meinem 3. Lebensjahr im Verein Fußball, gehe mit Freunden ins Stadion zu Fußballspielen und schaue natürlich auch die Übertragungen im Fernsehen. Nur während der vierjährigen Weiterbildung musste ich pausieren – das wäre zeitlich nicht drin gewesen.

Auf welcher Position spielen Sie?
Ich spiele Abwehr.  

So wie ich Sie kennengelernt habe, sind Sie eigentlich ein Stürmer – und das können Sie als Kompliment verstehen. 
Danke.

Ich habe zu danken, für Ihre Zeit und Auskunftsbereitschaft.